Urinary - Wie kann ich meiner Katze helfen?

Wurde bei Ihrem Tier eine Erkrankung der unteren Harnwege (FLUTD) festgestellt, womöglich in Verbindung mit Struvitsteinen, leidet Ihre Katze unter starken Schmerzen. Mit folgenden Tipps können Sie Ihre Katze unterstützen.

Tipps:

Geben Sie Ihrer Katze ausschließlich Kattovit Urinary, da der pH-Wert des Urins durch den niedrigen Magnesiumgehalt kontrolliert aus dem alkalischen Bereich gesenkt werden kann und somit zur Gesundung der Katze beiträgt. Daher bitte keine Leckerchen, keine Essensreste oder Vitaminpräparate zufüttern!!!

 

Frisst Ihre Katze das Nassfutter nicht, wechseln Sie das Futter langsam, indem Sie die Spezialkost mit der bisherigen Katzenkost vermischen. Eine andere Möglichkeit ist, die Dose auf etwa Körpertemperatur zu erwärmen oder Kattovit Urinary Trockenfutter zu füttern. Viele Katzen nehmen neues Futter nur von Hand auf. Sollte dies nicht funktionieren, benachrichtigen Sie bitte spätestens nach 48Std. Ihren Tierarzt.


Der Katze sollte stets vermehrt Flüssigkeit zugeführt werden. Sie können z.B. auch das Nassfutter befeuchten und die Katze durch leicht tröpfelnde Wasserhähne, Katzenmilch, ungesalzene Hühnerbrühe oder Thunfischsaft auffordern mehr zu trinken.

Der allerwichtigste Faktor ist die Erhöhung der Wasseraufnahme. Eine erkrankte Katze mit einem Gewicht von etwa 5kg benötigt täglich mindestens 300ml Flüssigkeit. Sorgen Sie immer für frisches und sauberes Trinkwasser. Mangelhafte Hygiene der Wassernäpfe oder abgestandenes Wasser kann zu einem verminderten Trinkverhalten führen.

Wenn Sie beobachten haben, dass Ihre Katze nicht trinken möchte, versuchen Sie Wasser- und Futternapf weiter auseinander aufzubauen.

Sorgen Sie für sauberes und frisches Katzenstreu in der Katzentoilette. Eine reduzierte Nutzung des Katzenklos und der damit verbundenen geringeren Absetzung von Harn kann die Erkrankung begünstigen.

Mangelnde Bewegung kann die Entstehung von FLUTD begünstigen. Versuchen Sie Ihren Stubentiger zur Bewegung zu kriegen. Wenn Hauskatzen ihren Jagdtrieb nicht ausreichend befriedigen, brauchen sie Spiel und Spaß von etwa 30 Minuten täglich.

Stress vermeiden!

Stressoren können Dinge in der Umgebung des Tieres sein oder z.B. andere Erkrankungen. Finden Sie die Stressoren und beseitigen Sie diese möglichst. Oft reichen schon Kleinigkeiten: ein anderer Futterplatz, anderes Katzenstreu oder ein neuer Platz für das Körbchen oder das „Stille Örtchen“. Wichtig ist vor allem die Bewegung zum Stressabbau!